Aargauer Zeitung berichtet über Erfolg vom GüggeliBären
- Daniel Kneuss

- 14. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Die Aargauer Zeitung schreibt;

Die besten Güggeli der Schweiz: Testesser werden im Aargau fündig
Der Mägenwiler «GüggeliBären» schafft es in die «Hot Ten»-Liste des Restaurantführers Gault Millau.
Wer serviert das beste Wild, wer hat die schönste Terrasse, wo gibt’s die besten Burger im Land? Die Testesser des renommierten Restaurantführers Gault Millau verteilen nicht nur Punkte, regelmässig veröffentlichen sie auch Bestenlisten zu verschiedenen Schwerpunkten. Auf einer solchen «Hot Ten»-Liste zu landen, ist für jeden Gastronomen ein kleiner Ritterschlag.
Die neueste dieser Listen: Die besten «Güggeli»-Restaurants 2026. «Chlorhühner wollen wir nicht, feine Schweizer Güggeli schon», stellt Gault Millau mit Blick auf das Zollabkommen zwischen der Schweiz und den USA klar.
Fündig wurde man unter anderem in Mägenwil. In der Rangliste schaffte es der «GüggeliBären» auf den neunten Rang. Seit zweieinhalb Jahren zeichnet Gordon Kramer für die Küche verantwortlich. Güggeli in allen erdenklichen Variationen sind bei ihm Programm. Auf jeder Seite der Speisekarte steht zuoberst ein Gericht mit Kneuss Güggeli.
Im Sommer 2023 wurde aus dem «Bären» der «GüggeliBären», auf den früheren Spitzenkoch Bernhard Bühlmann folgte sein Sous-Chef Gordon Kramer und als neue Pächter traten die Schweizer Güggeli-Könige, die Mägenwiler Unternehmer Daniel und Ernst Kneuss, auf den Plan.
Bis in den nächsten Tag hinein gefeiert
Am Sonntag erfuhr das Team von der Auszeichnung. Die frohe Botschaft wurde noch am selben Abend im eigenen Lokal ausgiebig gefeiert – bis in den nächsten Tag hinein. Der Koch aus Mellingen wurde am Montag 30 Jahre alt.
«Diese Auszeichnung freut uns enorm», sagt Kramer, «sie ist eine Wertschätzung unserer Arbeit, sie bedeutet dem ganzen Team sehr viel.» Neben Kramer arbeiten im «GüggeliBären» vier Personen in der Küche und vier im Service.
Noch mehr als bei Vorgänger Bühlmann spielen bei ihm die Mägenwiler Güggeli eine wichtige Rolle. Die gibt's als Knusperli, Spiessli oder Flügeli. Aufgetischt werden aber auch ausgefallene Kreationen. Ein Highlight ist das «Güggeli Diavolo» mit Chili-Rauchbutter, das am Tisch mit Calvados flambiert wird. Das Cordon bleu aus Gordon Kramers Küche heisst «Güggeli Gordon bleu». Und das französische Nationalgericht Coq au Vin wird im Merlot vom Ennetbadener Weingut Wetzel geschmort.
Mit diesen Gerichten hat es der «GüggeliBären» in eine illustre Runde geschafft. Weitere Lokale in der «Hot Ten»-Liste der Güggeli-Restaurants sind etwa die Kronenhalle in Zürich (14 Gault-Millau-Punkte) oder die «Neue Blumenau» in Lömmenschwil SG (17 Punkte).
Kramer haben schon zahlreiche Gratulationen von Lieferanten, Kunden und Berufskollegen erreicht. «Diese Rangliste schlägt Wellen», sagt er. Für ihn selbst sei schön zu wissen, dass die Gault-Millau-Tester das Restaurant auf dem Radar haben. Mit dem Weggang Bühlmanns verlor das Mägenwiler Traditionslokal seine 14 Gault-Millau-Punkte. Wer weiss, vielleicht ist die «Hot Ten» ein gutes Omen für eine baldige Wiederaufnahme im Restaurantführer.
Gross ist auch die Freude bei der Familie Kneuss. Diese beliefert in dritter Generation zahlreiche Köche und Wirte im ganzen Land. 1960 wurde der Familienbetrieb, der heute rund 160 Angestellte zählt, gegründet.
Neben dem eigenen Restaurant schafften es weitere Abnehmer der Kneuss Güggeli in die «Hot Ten». Das Restaurant Emilio in Zürich grüsst vom ersten Platz des Rankings. Auch das «Amalfi» in Zürich (Rang 4), die «Hanegg» in Horgen (Rang 5) und das «Schiff» in Mammern (Platz 7) sind Abnehmer der Mägenwiler Güggeli.

